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Diskussionsrunde zum Thema "Journalism 2020"
Am 18. März 2010 lud das Medienhaus Wien und der Österreichische Bundespressedienst zur Diskussion "The Future of Journalism" mit dem Chefredakteur der Guardian News & Media, Alan Rusbridger und dem Chefredakteur von Zeit Online, Wolfgang Blau ins Bundeskanzleramt. Moderiert wurde die Veranstaltung von Matthias Karmasin (Universität Klagenfurt/Medienhaus Wien).
Zentrales Thema der Diskussion war die Krise im Zeitungsbereich und mögliche Strategien, sie zu überwinden. Alan Rusbridger stellte sehr kontroversiell die Frage, ob wirklich von einer Krise der Medien gesprochen werden kann. Aus Lesersicht habe es noch nie ein so breites Spektrum an durchaus tiefgehenden Inhalten gegeben – und das gratis. Ohne Zweifel unterliege die Industrie einem Paradigmenwechsel, dem wirtschaftlich nur über eine Diversifizierung der Umsatzströme begegnet werden könne. Das Phänomen der Beteiligung der Leser an der Produktion von Inhalten bis hin zum „Citizen Journalist“ sei nicht nur eine Frage der Kontrolle und Qualitätssicherung, sondern ermöglicht es einer Zeitung spezielle Themenbereiche in einer Weise abzudecken, die bisher nicht möglich war. Somit sei eine Zeitung besser beraten als Plattform für alle Themenbereiche aufzutreten, als den Anspruch des Produktions- und Vertriebsmonopols weiter aufrechtzuerhalten. Das mache nicht nur aus gesellschaftspolitischen Gesichtspunkten Sinn, sondern sei auch die einzige Möglichkeit, in einer Umgebung von stetig sinkenden Online-Werbepreisen über Profilierung der Leser die Umsätze weiter zu steigern. Auf die Gefahren von direkter Leserinteraktion angesprochen hob Wolfgang Blau die Vorteile heraus. Eine direkte Rückmeldung der Leser ist zwar eine Herausforderung für jeden Journalisten, führe jedoch gleichzeitig zu einer journalistischen Qualitätsverbesserung durch höhere Transparenz und gleichzeitig zu der Möglichkeit Unklarheiten und Fehler innerhalb von wenigen Minuten zu beseitigen.
evolaris goes social web
Seit Anfang Februar 2010 besetzt nun auch evolaris seinen Platz in den wichtigsten sozialen Netzwerken. Nachfolgend werden in wenigen Worten die Kanäle und der Inhalt, welcher über diese verbreitet wird, erklärt.
Twitter, der im Augenblick in aller Munde befindliche Micro-Blogging-Dienst, wird in Zukunft die Bühne des Markt-Know-hows von evolaris sein. Entwicklungen im Bereich der Kernkompetenzen von evolaris - Marktforschung/Usability, Systemdesign/Marktanalysen/ Geschäftsmodelle und Systementwicklung, die aktuell über Brisanz verfügen, werden hier publiziert. Besonders Studien, Konferenzen und innovative Mobile Marketing Umsetzungen werden auf diese Wiese verbreitet. Twitter ist der Spiegel dessen, womit sich die Spezialisten der unterschiedlichen Fachbereiche von evolaris beschäftigen.
Facebook, mittlerweile sechs Jahren alt und mit mehr als 400 Millionen Nutzern weltweit, ist jener Dienst den evolaris nutzt, um Neuigkeiten über das Unternehmen an sich, die aktuellsten Projekte und Entwicklungen sowie über Publikationen und Konferenzen im sozialen Web zu präsentieren. Auf Facebook wird evolaris mit seinen "Fans" in Kontakt treten und diese am Fortschritt und der Innovation des Unternehmens teilhaben lassen.
Delicious als "Social Bookmarking"-Service bietet für evolaris die Möglichkeit, Links zu spannenden Artikeln, Konferenzen und Online-Diensten festzuhalten und mit Schlagworten versehen strukturiert abzuspeichern. Delicious ist der "Link-Tank" von evolaris, der die Kompetenz und das Know-how im Bereich der Marktübersicht widerspiegelt. Hier werde Links gesichert und mit anderen geteilt, um später als Verbindung zu außergewöhnlichen Informationsquellen genutzt werden zu können.
Die Auswahl dieser drei Services und die Unterstützung aus allen Abteilungen werden für evolaris eine fundierte Basis für die (soziale) Online-Kommunikation der Zukunft sein. Neue Services (Foursquare, Google Buzz, etc.) werden natürlich weiter beobachtet und auf deren sinnvolle Nutzungsmöglichkeiten hin evaluiert. Auch eine Öffnung der evolaris Website zu den wichtigsten sozialen Netzwerken hin ist bereits teilweise umgesetzt. Ab sofort können die Seiten der Website auf sozialen Netzwerken geteilt und somit, einfach verbreitet werden.
Also, auf zu Twitter, Facebook oder Delicious - und evolaris Follower, Fan oder Mitglied im evolaris Netzwerk werden!
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