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Internationale Konferenz: „Serious Games on the Move 08“, 23.-24. Juni 2008

Veröffentlicht von Hans-Jörg Peyha vor 1 Jahr, 11 Monaten, 6 Tagen, 1 Stunde und 6 Minuten in Blog.

nullIm Zuge des mGBL-Projekts (www.mg-bl.com) organisierte evolaris die internationale Konferenz: „Serious Games on the Move 08“ (zur Website). Im Herbst 2008 werden die Proceedings zu dieser Konferenz im Springer Verlag erscheinen.

Wenn Sie eine Bestellung vornehmen möchten, brauchen Sie nur das folgende Formular ausfüllen: Download PDF. Diese Konferenz zum Thema Mobile Learning brachte eine Reihe interessanter Ergebnisse. Eine ist die Aussage von mehreren Experten, dass die Zielgruppe für Mobile Learning (Schüler, Studenten, Professoren, Lehrer) - Mobile Learning als unwichtig einstufen. Allerdings nur solange, bis diese Personenkreise eine Demonstration der Mobile Learning-Tools bekommen bzw. diese selbst ausprobieren können. Erst danach sind die Möglichkeiten und Potentiale ersichtlich und die Akzeptanz und Begeisterung für dieses Thema steigt signifikant. Die Stakeholder müssen erst von Mobile Learning überzeugt werden. Diese Überzeugungsarbeit wird aber nur dann erfolgreich sein, wenn fertige Mobile Learning-Tools gezeigt werden können und anhand von Pilotprojekten in realer Umgebung (Schule, Universität) eingesetzt werden. Überzeugungsarbeit für den Einsatz neuer Technologien ist demnach nur wirksam, wenn Prototypen gezeigt werden können, welche auch wirklich ausprobiert werden können. Einfache Beschreibungen reichen hier nicht aus. Im Rahmen des mGBL-Projekts wurden 3 Prototypen von Lernspielen entwickelt (abrufbar im Bereich Download unter: www.mg-bl.com). Diese Prototypen wurden auch bereits an Universitäten (Graz, Wien, Cambridge, Rijeka und Maribor) eingesetzt und getestet. Das Feedback von Lehrenden und Studierenden ist sehr positiv.

Der Einsatz der Mobilfunktechnologie für die Lehre wird in Zukunft sehr stark an Bedeutung gewinnen. Lehrende werden gefordert sein, ihre traditionellen Lehrmethoden zu überdenken und gegebenenfalls komplett durch neue Methoden und Tools zu ersetzen. Das geänderte Kommunikationsverhalten der Menschen wird auch in der Lehre nicht halt machen.

Internet am Handy noch immer in den Kinderschuhen

Veröffentlicht von Christian Zeidler vor 2 Jahren, 2 Monaten, 15 Tagen, 1 Stunde und 6 Minuten in Blog.

nullWährend derzeit Angebote für mobiles Internet per Datenkarte oder USB-Modem für Laptops und sogar stationäre Geräte von den Betreibern intensiv beworben werden und für den sonst so gesättigten Markt derzeit das einzige Wachstum bringen, setzt sich die Nutzung mobiler Seiten direkt über das Handy noch nicht durch. Die Verbreitung von "mobilem Breitband" für die Nutzung mit PCs und Macs zeigt sich allein daran, dass schon seit Monaten das meist-verkaufte mobile Endgerät nicht etwa ein Nokia, BlackBerry oder gar iPhone ist, nein, ein Gerät mit der Kennzeichnung "Huawei E220" führt die Statistiken an. Das mittlerweile weit verbreitete USB-Modem, für den Zugang zum Internet via GPRS/UMTS/HSDPA, welches mittlerweile alle Mobilfunkanbieter im Portfolio führen.

Am Handy hingegen wird das "Surfen" nach wie vor kritisch betrachtet, teilweise aus nachvollziehbaren Gründen. Eine Untersuchung von evolaris, gemeinsam mit Studierenden der Karl-Franzens-Universität Graz, hat ergeben, dass die größte Hürde nicht wie lange postuliert in der Notwendigkeit liegt Webseiten mobil-tauglich zu gestalten, es liegt viel mehr daran, ob die Endgeräte in der Lage sind auch klassische Webseiten gut und bedienbar darzustellen. Nur wenige Endgeräte bringen heute die dafür notwendigen Funktionalitäten mit. Etwa ein genügend großes Display, die Unterstützung von Web-Standards und entsprechenden Bedienelementen, wie Touchscreen und Stift, und/ oder ein Rad zum Navigieren auf der Seite.

Gleichzeitig schrecken die Tarife Kunden nach wie vor von der Nutzung des Internets am Handy ab. Während für das "mobile Breitband" die Preisschlacht längst begonnen hat, ist die Nutzung von Datendiensten im Rahmen der üblichen Telefonietarife nach wie vor unverhältnismäßig hochpreisig bzw. die Abrechnung in "angefangenem Datenblock pro Session" untransparent für den Kunden.
Bis zur Verbreitung von Endgeräten mit der Fähigkeit Seiten aus dem klassischen Internet benutzergerecht am mobilen Endgerät darzustellen, können Seiten den Markt besetzen, welche die Nachteile des heutigen mobilen Internets durch extrem schlichtes Design entgegnen. Der relevante Inhalt steht auf solchen Seiten im Mittelpunkt, die Navigation ist klar und die Ladezeiten sind gering.
Die Zukunft liegt bei der automatisierten Anpassung der Inhalte an Endgeräte, ohne dass der Autor der Seite dies speziell berücksichtigen muss. Die dafür notwendigen Heuristiken müssen auch den Nutzerkontext des Betrachters berücksichtigen. Dieser ist bei der Nutzung eines mobilen Endgerätes natürlich weit weniger statisch, als im Falle des stationären Internets. Inhalte müssen also an den Bedarf des Nutzers angepasst werden. Ist das Internet am Handy somit der wahre Anwendungsbereich für das semantische Web?

Auslesen der Handset-IMEI zu Marktforschungszwecken

Veröffentlicht von André Romano vor 2 Jahren, 2 Monaten, 23 Tagen, 1 Stunde und 5 Minuten in Blog.

ShoppingIn den Medien war kürzlich davon zu lesen, dass Shopping-Center in Großbritannien sich den IMEI-Code (eine eindeutige Geräte-Identifikationsnummer) von Handys ihrer Kunden für Marktforschungszwecke zu Nutzen machen. Auch wenn die Zeitungsmeldungen erwartungsgemäß stark in Richtung Datenschutz-Bedenken gefärbt waren, sind die Vorteile für Marktforschung und Marketing aus meiner Sicht nicht von der Hand zu weisen.

Wie aus einem Artikel der Times-Online zu erfahren ist, basiert das von path intelligence entwickelte System auf der Ortung der vom Handy ausgestrahlten Signale. Durch Triangulation können die Handys mittels gleichmäßig verteilter Erfassungsgeräte überall im Bereich des Shopping-Centers geortet und über den IMEI-Code auch eindeutig identifiziert werden.

Das System erlaubt es somit, den Weg eines Kunden bzw. seines Handys durch die Shopping-Mall zu beobachten und aufzuzeichnen. Für Marktforscher und das Marketing ergeben sich dadurch eine Vielzahl von Auswertungsmethoden zur Optimierung der einzelnen Geschäfte oder der Mall als Ganzes. So kann beispielsweise über Korrelationsberechnungen analysiert werden, welche Geschäfte "thematisch" zusammen passen - also welche Geschäfte im Shopping-Center besucht ein "durchschnittlicher" Marks & Spencer-Kunde noch. Auch die Anzahl der Personen bzw. Handys, die sich zu den verschiedenen Zeiten im Shopping-Center aufhalten, lässt sich auf diese Weise genau beobachten. Die erste abgeleitete Maßnahme eines Shopping-Centers war, dass vermehrt auch Hinweisschilder in deutscher Sprache aufstellte, als die Analyse der über das System gewonnenen Daten ergab, dass ein beträchtlicher Anteil an Kunden in der (britischen) Shopping-Mall aus Deutschland kommt - denn die Erfassungsgeräte können auch das Land registrieren, in dem jedes Handy angemeldet ist.

Mussten früher zeit- und kostenintensiv die Konsumenten im Shopping-Center von Marktforschern "verfolgt" und beobachtet werden, kann über dieses System bei der heutigen Marktpenetration von Handys eine nahezu vollständige Analyse der Kundenwege durch die Mall erfolgen.

Zu den Bedenken bezüglich Datenschutz versichert das Betreiberunternehmen path intelligence, dass keine personenbezogenen Daten erhoben und gespeichert werden: Ein Rückschluss auf das Individuum über den IMEI-Code sei nicht möglich. Datenschützer geben dennoch zu bedenken, dass es nur noch ein kleiner Schritt sei, um die Daten des Shopping-Centers mit den bei den Mobilfunkanbietern gespeicherten persönlichen Daten zusammen zu führen.

Wie ist Ihre Meinung? Wiegen die Vorteile für die Unternehmen die Nachteile in Bezug auf Datenschutzbedenken auf?

Weiterführende Links:
http://technology.timesonline.co.uk/tol/news/tech_and_web/article3945496.ece
http://www.pathintelligence.com

evolaris realisiert für die RLB Steiermark einen Blog zur Fußball-EM

Veröffentlicht von Thomas Ebner vor 2 Jahren, 3 Monaten, 25 Tagen, 13 Stunden und 7 Minuten in Blog.

Während der Fußball-EM können "Fan-Blogger" Fußballfotos über ein Webinterface oder gleich direkt vom Entstehungsort aus über das Mobiltelefon (MMS) auf der RLB Fan-Blog Seite veröffentlichen. Die originellsten Beiträge werden prämiert und erhalten einen Preis.

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Besucher der RLB-Fanblog Webseite haben die Möglichkeit, für ihr Lieblingsbild zu "voten", und bestimmen somit, wer den wöchentlichen Preis für den besten Beitrag erhält bzw. wer am Ende der EM Gesamtsieger wird und somit den Hauptpreis gewinnt.

Damit die Fan-Blog Seite nicht für die Veröffentlichung und Verbreitung von illegalen Inhalten missbraucht werden kann, hat evolaris einen speziellen Freigabe- und Benachrichtigungsmechanismus umgesetzt und ermöglicht somit dem Auftraggeber, sofort auf neue Beiträge zu reagieren.

Um selbst zum "Fan-Blogger" zu werden, schicken sie eine MMS mit ihrem Lieblingsfoto und einem Text an 0676 800 918 996 oder erstellen Sie Ihren Beitrag über Internet ( link: http://platform.solutioncenter.at/fanblog)

evolaris auf der GOR 08

Veröffentlicht von Astrid Tarkus vor 2 Jahren, 4 Monaten, 20 Tagen, 13 Stunden und 8 Minuten in Blog.

gorDie 10. GOR Konferenz (General Online research), eine der größten Fachtagungen Europas zum Thema Internet Research, fand dieses Jahr vom 10.-12.3.2008 in Hamburg statt.
Experten aus aller Welt präsentierten und diskutierten innovative Entwicklungen aus der Forschung und neuartige Methoden bzw. Anwendungen für die Wirtschaft im bereich Internet, mobile, Online- und Kommunikationsforschung. Weiters ging es auf der GOR 08 darum, den Stand der Wissenschaft und deren Praxisanwendungen zu dokumentieren und einen Austausch zwischen Wissenschaftlern, Anwendern der Internetforschung, Universitäten und Unternehmen zu fördern.

Veranstaltet wurde die GOR von der DGOF, der Deutschen Gesellschaft für Online-Forschung, welche die Interessen der Online-Forscher im deutschsprachigen Raum unterstützt.
Bei der diesjährigen Veranstaltung wurden Vorträge und Projekte mit den Schwerpunkten qualitativer Onlineforschung, Web2.0, Online Communities, Online und Mobile Data Collection, Mobile Research, online und mobile Anwendungen im Bereich Kommunikation und Business präsentiert. Zudem wurde interessierten Besuchern in Workshops die Möglichkeit geboten, neuartige Methoden und Tools kennenlernen und zu testen. Firmen stellten im Rahmen einer Ausstellung Services und Produkte zur Unterstützung der Online-Forschung vor.

Auch evolaris war mit einem Beitrag dabei. Mag. Emanuel Maxl, Leiter der Marktforschung bei evolaris, hielt einen Vortrag zum Thema Mobile Market research, eines der Forschungsthemen von evolaris. Unter diesen Punkt fallen unter anderem auch Handy-Umfragen, die über WAP durchgeführt werden. evolaris ist hier eine der ersten Einrichtungen weltweit, die mobile Umfragen dieser Art erforscht bzw. anbietet und hat sich innerhalb der letzen Jahre als Experte im Mobile Research Bereich etabliert. Basierend auf diversen evolaris Studien und aktuell erhobenen Marktdaten wurden Nutzen, Zukunftspotentiale, Anwendungsbereiche und ebenso Herausforderungen für diese Methode, auch in Hinblick auf herkömmliche Research Tools, präsentiert.

Siehe auch
.: http://www.gor.de/gor08/index.php
.: http://www.dgof.de/dgof.php