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Hewlett-Packard setzt auf WebOS-basierte Geräte

Veröffentlicht von Richard Hable vor 3 Monaten, 16 Tagen, 23 Stunden und 42 Minuten in Blog.

webOSIm Geschäftsbericht für das zweite Quartal 2010 begründete Konzernchef Mark Hurd den kürzlich beschlossenen Kauf des Organizer- und Smartphone-Pioniers Palm vor allem mit dessen Mobilbetriebssystem WebOS.
Palm hat mit diesem Betriebssystem die Voraussetzung für eine Reihe von Smartphones geschaffen, die von vielen als die einzigen Geräte gesehen werden, die mit ihrem Bedienungskonzept und ihren technischen Möglichkeiten das iPhone von Apple nicht nur kopieren, sondern in einigen Bereichen auch übertreffen. Auf Grund der geringen Marktmacht von Palm blieb die Verbreitung von WebOS-basierten Geräten jedoch weit hinter den Erwartungen zurück.
Mit der Übernahme durch den finanzstarken Konzern Hewlett-Packard könnte sich das aber jetzt ändern. Auf die Frage eines Analytikers deutete Mark Hurd nicht nur einen WebOS-basierten Tablett-PC an, sondern pries das Betriebssystem auch für den Einsatz in weiteren netzwerkfähigen Geräten an. Dabei erwähnte er speziell auch mit dem Internet verbundene Drucker.
Wenn der Einsatz des derzeit nur auf Mobiltelefonen verwendeten Betriebssystems für stationäre Geräte wie Drucker auf den ersten Blick vielleicht seltsam erscheint, so ist die Strategie bei näherer Betrachtung der schon jetzt verfügbaren Hardware durchaus logisch. Schon jetzt sind Bürodrucker bereits oft mit berührungsempfindlicher Anzeige und Netzwerkverbindung ausgestattet. Die Bedienung der Geräte ist dabei aber oft kompliziert und unkomfortabel. Da könnte das auf Geräte mit ähnlich großer berührungsempfindlicher Anzeige optimierte WebOS einen großen Sprung in Richtung Benutzerfreundlichkeit bewirken. Ebenso könnte die auf das Internet optimierte Basis des Betriebssystems zum Drucken von Dokumenten dienen, die über Web-basierte Anwendungen erstellt wurden.
Die Übernahme von Palm könnte somit ein neues Kapitel in der Geschichte des Konzerns einleiten, in dem eine Vielzahl von sowohl portablen als auch stationären Produkten auf einer gemeinsamen firmeneigenen Betriebssystembasis basiert, die hochmoderne Bedienung und aktuelle netzwerkbasierte Hardware-Infrastruktur optimal unterstützt.

Siehe auch:

http://www.scribd.com/doc/31579951/HP-2Q10-Earnings-Call-Transcript

 

 

Diskussionsrunde zum Thema "Journalism 2020"

Veröffentlicht von Christian Adelsberger vor 5 Monaten, 14 Tagen und 21 Minuten in Blog.

nullAm 18. März 2010 lud das Medienhaus Wien und der Österreichische Bundespressedienst zur Diskussion "The Future of Journalism" mit dem Chefredakteur der Guardian News & Media, Alan Rusbridger  und dem Chefredakteur von Zeit Online, Wolfgang Blau ins Bundeskanzleramt. Moderiert wurde die Veranstaltung von Matthias Karmasin (Universität Klagenfurt/Medienhaus Wien).

Zentrales Thema der Diskussion war die Krise im Zeitungsbereich und mögliche Strategien, sie zu überwinden. Alan Rusbridger stellte sehr kontroversiell die Frage, ob wirklich von einer Krise der Medien gesprochen werden kann. Aus Lesersicht habe es noch nie ein so breites Spektrum an durchaus tiefgehenden Inhalten gegeben – und das gratis. Ohne Zweifel unterliege die Industrie einem Paradigmenwechsel, dem wirtschaftlich nur über eine Diversifizierung der Umsatzströme begegnet werden könne. Das Phänomen der Beteiligung der Leser an der Produktion von Inhalten bis hin zum „Citizen Journalist“ sei nicht nur eine Frage der Kontrolle und Qualitätssicherung, sondern ermöglicht es einer Zeitung spezielle Themenbereiche in einer Weise abzudecken, die bisher nicht möglich war. Somit sei eine Zeitung besser beraten als Plattform für alle Themenbereiche aufzutreten, als den Anspruch des Produktions- und Vertriebsmonopols weiter aufrechtzuerhalten. Das mache nicht nur aus gesellschaftspolitischen Gesichtspunkten Sinn, sondern sei auch die einzige Möglichkeit, in einer Umgebung von stetig sinkenden Online-Werbepreisen über Profilierung der Leser die Umsätze weiter zu steigern. Auf die Gefahren von direkter Leserinteraktion angesprochen hob Wolfgang Blau die Vorteile heraus. Eine direkte Rückmeldung der Leser ist zwar eine Herausforderung für jeden Journalisten, führe jedoch gleichzeitig zu einer journalistischen Qualitätsverbesserung durch höhere Transparenz und gleichzeitig zu der Möglichkeit Unklarheiten und Fehler innerhalb von wenigen Minuten zu beseitigen.

eDAY 2010 – Einfach erfolgreich!

Veröffentlicht von Werner Haring vor 5 Monaten, 29 Tagen, 17 Stunden und 54 Minuten in Blog.

eDay 2010Letzte Woche am 4. März 2010 lud die Wirtschaftkammer Österreich in ihre Räumlichkeiten in Wien zum eDay 2010. In 5 parallelen Tracks wurden KMUs und selbstständigen Unternehmern die Möglichkeiten der IT und des Internets näher gebracht.

Neben dem großen Interesse am Online-Video Track spielten vor allem Cloud Computing, Online Collaboration und Social Media eine sehr große Rolle.

Nokia nutzte die Veranstaltung, um in einem eigenen Track den OVI Store als wichtigen Appstore für die Kommunikation über den mobilen Kanal zu platzieren. Neben der Präsentation einer Studie, welche den OVI Store in Österreich bezüglich der Nutzung vor den Apple AppStore, die Blackberry Appworld und den Android Market stellte, präsentierte unter anderem das Unternehmen „Die Presse“, wie der mobile Kanal und hier besonders die Apps zu Kommunikation mit den Kunden genutzt wird. Zahlen zur Studie von Nokia sind online zu finden auf S60.at.

Besonders intensiv spürbar war das Interesse der heimischen Unternehmen an Social Media in der Session „Digitalks for Business: Online Netzwerke und Collaboration“. Hier war deutlich erkennbar, dass das wohl Wichtigste im Bereich Social Media, nämlich das Ausprobieren von Services und so das spielerische Erfahren eines möglichen Mehrwerts für ein Unternehmen, momentan einfach noch nicht passiert. Rund 80% der Anwesenden in dem überfüllten Seminarraum hatten keinen Twitter oder Facebook Account, was den Bedarf einer grundlegenden Einführung nochmals eindeutig erkennen lässt.

Alles in allem war die Veranstaltung eine Runde Sache mit jedoch leider wenig interaktiven Unternehmenspräsentationen im Ausstellungsbereich. Bahnbrechende Neuheiten durfte man nicht erwarten, für die Zielgruppe allerdings passend wurde das richtige Ausmaß an Social Media, Mobile Internet und Web 2.0 Informationen serviert und von den interessierten Besuchern begierig aufgenommen.

evolaris goes social web

Veröffentlicht von Werner Haring vor 6 Monaten, 10 Tagen, 18 Stunden und 22 Minuten in Blog.

nullSeit Anfang Februar 2010 besetzt nun auch evolaris seinen Platz in den wichtigsten sozialen Netzwerken. Nachfolgend werden in wenigen Worten die Kanäle und der Inhalt, welcher über diese verbreitet wird, erklärt.

Twitter, der im Augenblick in aller Munde befindliche Micro-Blogging-Dienst, wird in Zukunft die Bühne des Markt-Know-hows von evolaris sein. Entwicklungen im Bereich der Kernkompetenzen von evolaris - Marktforschung/Usability, Systemdesign/Marktanalysen/ Geschäftsmodelle und Systementwicklung, die aktuell über Brisanz verfügen, werden hier publiziert. Besonders Studien, Konferenzen und innovative Mobile Marketing Umsetzungen werden auf diese Wiese verbreitet. Twitter ist der Spiegel dessen, womit sich die Spezialisten der unterschiedlichen Fachbereiche von evolaris beschäftigen.

Facebook, mittlerweile sechs Jahren alt und mit mehr als 400 Millionen Nutzern weltweit,  ist jener Dienst den evolaris nutzt, um Neuigkeiten über das Unternehmen an sich, die aktuellsten Projekte und Entwicklungen sowie über Publikationen und Konferenzen im sozialen Web zu präsentieren. Auf Facebook wird evolaris mit seinen "Fans" in Kontakt treten und diese am Fortschritt und der Innovation des Unternehmens teilhaben lassen.

Delicious als "Social Bookmarking"-Service bietet für evolaris die Möglichkeit, Links zu spannenden Artikeln, Konferenzen und Online-Diensten festzuhalten und mit Schlagworten versehen strukturiert abzuspeichern. Delicious ist der "Link-Tank" von evolaris, der die Kompetenz und das Know-how im Bereich der Marktübersicht widerspiegelt. Hier werde Links gesichert und mit anderen geteilt, um später als Verbindung zu außergewöhnlichen Informationsquellen genutzt werden zu können.

Die Auswahl dieser drei Services und die Unterstützung aus allen Abteilungen werden für evolaris eine fundierte Basis für die (soziale) Online-Kommunikation der Zukunft sein. Neue Services (Foursquare, Google Buzz, etc.) werden natürlich weiter beobachtet und auf deren sinnvolle Nutzungsmöglichkeiten hin evaluiert. Auch eine Öffnung der evolaris Website zu den wichtigsten sozialen Netzwerken hin ist bereits teilweise umgesetzt. Ab sofort können die Seiten der Website auf sozialen Netzwerken geteilt und somit, einfach verbreitet werden.

Also, auf zu Twitter, Facebook oder Delicious - und evolaris Follower, Fan oder Mitglied im evolaris Netzwerk werden!

http://www.facebook.com/evolaris
http://www.twitter.com/evolaris
http://www.delicious.com/evolaris

WolframAlpha – die Antwort-Maschine?

Veröffentlicht von Robert Brandner vor 1 Jahr, 2 Monaten, 25 Tagen, 23 Stunden und 30 Minuten in Blog.

Seit Monaten wurde sie großartig angekündigt als Google-Killer und Next-Generation Such-Maschine, die neueste Entwicklung von Mathematica-Erfinder Stephen Wolfram soll aus den schier unendlichen Informationen des World Wide Web Antworten auf die Fragen der Benutzer errechnen.
10’000e Algorithmen sollen ebenso dahinter stecken, wie eigene Datenbanken und Verbindungen zu öffentlich verfügbaren Daten aller Herrn Länder und Regierungen.
Kurz vor dem Launch wurde dann schon relativiert; nicht Google müsse sich fürchten, sondern eher Wikipedia. Man sei schließlich keine Suchmaschine, sondern biete Antworten auf konkrete Fragen, wie z.B. nach dem Wetter in Massachusetts oder der Anzahl arbeitsloser Mexikaner über 45 in New Mexico.

Das klang ja alles wirklich sehr beeindruckend und so musste ich es natürlich sofort testen, sobald die Site online war. Und die ersten Eindrücke waren, kurz gesagt - sehr enttäuschend.

Wenn man versucht WolframAlpha wie eine Suchmaschine zu verwenden, schaut es sehr traurig aus. evolaris? WolfamAlpha versteht die Frage nicht. Gut, probieren wir’s konkreter (es gibt viele Beispielfragen auf der Website und oft habe ich den Eindruck, dass es nur genau auf diese Fragen eine Antwort kennt): „mountains higher than 8000 meters“. Aha, “input interpretation mountains higher than 8000 meters”. Und das war’s. Scheint also die Frage zu verstehen, gibt mir aber keine Antwort. Und so weiter. Also probieren wir mal eine vorgegebene Frage: „weather graz“. Und da glänzt WolframAlpha auf einmal mit detaillierten Informationen, samt Diagrammen, aktuellen Wetterdaten und Prognosen, Durchschnittsniederschlagsmengen usw.


Weitere Versuche ergeben folgendes Bild:
Wenn man es schafft, eine Frage zu stellen, die WolframAlpha versteht dann ist es wirklich beeindruckend (versuchen Sie z.B. einmal „pendel“), aber leider versteht es, meiner Meinung nach, noch viel zu wenig, um im alltäglichen Gebrauch von Nutzen zu sein. Von dem selbst gestellten Ziel, basierend auf den Informationen des Internets, Antworten auf alle Benutzerfragen zu geben, ist man aber noch sehr weit entfernt aber vielleicht kann sie WolframAlpha, wenn es erst mal mehr Wissen angesammelt hat als dritte Anlaufstelle für Recherchen, neben Google und Wikipedia etablieren.